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Ein schönes Lächeln in Verbindung mit der bestmöglichen Funktion ist das Ziel unserer Behandlung!

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Fragen

Wann sollte man zum 1. Mal zum Kieferorthopäden?

Mit ca. 6 Jahren kann der erste Besuch beim Kieferorthopäden stattfinden. Es gibt bestimmte Fehlstellungen (wie z.B. Kreuzbisse), die möglichst frühzeitig behandelt werden sollten, damit der Kiefer nicht in seinem weiteren Wachstum gehemmt wird. Manchmal ist es auch notwendig wegen eines vorzeitig verloren gegangenen Milchzahns den Platz für den nachfolgenden bleibenden Zahn freizuhalten (mit einem sogenannten Platzhalter).

Warum ist überhaupt eine kieferorthopädische Behandlung notwendig?

Ein sympathisches Lächeln macht jeden Menschen attraktiver, dazu tragen gerade und gesunde Zähne viel bei – das ist aber nur ein Aspekt. Eine harmonische Stellung von Zähnen und Kiefer ermöglicht ein ausgewogenes Zusammmenspiel von Muskulatur und Kiefergelenk. Dadurch kann das Gebiss optimal funktionieren und das dient wiederum der Vorsorge gegen Beeinträchtigungen, die sich auf den ganzen Körper ( z.B. Nacken- und Rückenschmerzen ) auswirken können.

Zahlen gesetzliche Krankenkassen die Kosten einer Behandlung?

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben Anspruch auf kieferorthopädische Leistungen, abhängig vom Schweregrad der Fehlstellung. Darum wurden fünf sogenannte kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) eingeführt, in die die vorliegende Fehlstellung eingeteilt werden muss. Ab dem 3. Schweregrad übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung. Fehlstellungen, die in die 1. und 2. Gruppe fallen, können trotzdem aus medizinischer Sicht behandlungsbedürftig sein. Die Kosten werden aber aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Krankenkassen nicht übernommen. Wird eine Behandlung nach dem 18. Geburtstag begonnen, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur dann, wenn es sich um einen besonders schwerwiegenden Fall handelt, der in Kombination mit einer Operation behandelt wird.

Zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in jedem Fall eine erste Beratung beim Kieferorthopäden?

Eine Beratung beim Kieferorthopäden wird von der Krankenkasse auf jeden Fall voll bezahlt, unabhängig vom Alter des Patienten und Schweregrad der Fehlstellung!

Was zahlen die privaten Krankenkassen?

Die privaten Krankenkassen und Beihilfestellen erstatten die Kosten für medizinisch indizierte Behandlungen bei Kindern und Erwachsenen. Die Höhe der Erstattung der privaten Kasse hängt von dem jeweils abgeschlossenen Tarif ab. Vor Beginn der Behandlung schicken wir einen Behandlungsplan mit Kostenvoranschlag zu. Dieser sollte bei der Krankenkasse/Beihilfestelle eingereicht werden, damit man weiß, welche Kosten erstattet werden.

Benötige ich von meinem Zahnarzt eine Überweisung zum Kieferorthopäden?

Eine Überweisung ist nicht notwendig, man kann sich auch direkt an den Kieferorthopäden wenden.

Können auch Erwachsene kieferorthopädisch behandelt werden?

Eine kieferorthopädische Behandlung kann in jedem Alter erfolgen, denn Zähne können grundsätzlich ein Leben lang bewegt werden. Einzige Voraussetzung dafür sind gesunde Zähne und ein gesunder Zahnhalteapparat!

Kann man mit einer herausnehmbare Spange genauso gut wie mit einer festen Spange behandeln?

Festsitzenden und herausnehmbaren Spangen haben verschiedene Anwendungsbereiche. So kann man z.B. mit festsitzenden Spangen einzelne Zähne exakt in die richtige Position bewegen. Bei vielen Behandlungen benötigt man sowohl herausnehmbare als auch festsitzende Spangen.

Schaden feste Spangen den Zähnen?

Wenn die Zähne während der Behandlung mit der festen Spangen gut geputzt werden, entstehen keinerlei Schäden an den Zähnen. Der Bereich um die Brackets herum muss besonders gut sauber gehalten werden, weil hier die meisten Beläge anhaften. Diese Risikozonen können mit einem speziellen, unsichtbaren Schutzlack zusätzlich versiegelt werden. Eine unterstützende professionelle Zahnreinigung, die in der Praxis durchgeführt wird, hat den Vorteil, dass mithilfe von rotierenden Bürstchen, Ultraschall und Reinigungspulver die Zähne rundum intensiv gesäubert werden können. 

Was ist ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie?

Ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie bzw. ein Kieferorthopäde hat zunächst die vollständige Ausbildung zum Zahnarzt absolviert. Danach schließt sich eine vierjährige Weiterbildung an, mindestens 1 Jahr davon erfolgt an einer Universitätsklinik. Im Anschluss daran wird wird eine Prüfung vor einer Kommission abgelegt, erst dann darf der Titel „ Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ oder ‚Kieferorthopäde“ geführt werden. Bei anderen Bezeichnungen wie z.B. „Master of Science – Kieferorthopädie“ oder „Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie“ wurden entweder nur kurze oder gar keine Weiterbildungen absolviert.

Sind während der kieferorthopädischen Behandlung weiterhin Kontrollen beim Zahnarzt notwendig?

Wir empfehlen, die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen beim Hauszahnarzt weiter wahrzunehmen und sich diese im Bonusheft bescheinigen zu lassen.

Können bei einer kieferorthopädischen Behandlung Schmerzen auftreten?

Wenn eine herausnehmbare Spange eingesetzt wird, muss man sich natürlich erst daran gewöhnen. Es treten aber keine Schmerzen auf. Bei einer festen Spange können die Zähne zu Beginn etwas empfindlich reagieren. Dies gibt sich aber nach einigen Tagen

Was mache ich, wenn ich ein Problem mit meiner Spange habe?

Am besten melde ich mich telefonisch beim Kieferorthopäden und frage nach. Einige Hinweise findet man auch unter „SOS“.

Lassen sich Zahn- und Kieferfehlstellungen vermeiden?

Teilweise lassen sie sich vermeiden, einige Fehlstellungen sind aber auch vererbt. Ursachen für Fehlstellungen können sein:

  • Lutschen am Daumen, Finger, Schnuller über das 3. Lebensjahr hinaus
  • Dauernuckeln an Trinkflaschen
  • Mundatmung mit offener Lippenhaltung
  • falsches Schlucken, bei dem sich die Zunge zwischen die Zahnreihen schiebt
  • vorzeitiger Verlust von Milchzähnen z.B. durch große Karies. Milchzähne dienen nämlich als Platzhalter für die bleibenden Zähne
Was ist eine Gemeinschaftspraxis?

In unserer Gemeinschaftspraxis haben sich zwei Partner zur gemeinsamen Berufsausübung zusammengeschlossen. Beide Partner sind vollzeittätig und beide tragen die volle Verantwortung. Bei einer sogenannten Kettenpraxis gibt es eine zentrale Verwaltung unter deren Führung an mehreren Orten Praxen betrieben werden. Wenn ein Arzt abwechselnd in mehreren Praxen behandelt, spricht man von einer Zweigpraxis.